Die Strände im Norden 12 Strände die du nicht verpassen solltest
Von Corralejo bis El Cotillo · 12 Strandseiten · Gemeinde La Oliva & Puerto del Rosario
Die Strände im Norden Fuerteventuras
Von Corralejo bis El Cotillo · 10 Strandseiten · Gemeinden La Oliva und Puerto del Rosario
Der Norden Fuerteventuras ist die andere Seite der Insel. Hier braust der Wind stärker als irgendwo sonst, hier türmen sich die Dünen zu einer Sandwüste die an die Sahara erinnert — und hier liegen einige der schönsten und abwechslungsreichsten Strände der Kanaren. Von den kilometerlangen weissen Sandstreifen der Grandes Playas südlich von Corralejo über den quirligen Stadtbetrieb am Hafen bis zu den stillen Lagunen von El Cotillo an der Westküste — der Norden hat mehr zu bieten als die meisten Besucher in einem Urlaub sehen.
Wir kennen diese Küste seit dreissig Jahren. Was folgt sind keine Steckbriefe — es sind Beschreibungen von Orten, die man erst versteht wenn man weiss wo man hinschaut.
Corralejo — Dünen, Hafen und Grandes Playas
Corralejo ist das lebendigste Städtchen im Norden — mit Hafenpromenade, internationalem Publikum, Restaurants, Bars und einer Energie die man im ruhigeren Süden vergeblich sucht. Fähren nach Lanzarote legen hier ab, Bootstouren zur Isla de Lobos starten hier, und südlich des Ortes beginnen direkt an der FV-1 die berühmten Grandes Playas — ein weisser Sandgürtel, der fast zwölf Kilometer entlang der Ostküste zieht und dabei kaum breiter zu werden scheint, egal wie weit man läuft.
Der Naturpark Corralejo schützt diesen Küstenstreifen und die Dünen hinter dem Strand — Wanderdünen, die sich mit dem Wind verschieben und die Landschaft immer wieder neu formen. Kein Bebauung, keine Strandbar, keine Promenade. Nur Sand, Wind, Meer — und dahinter die Silhouette von Lanzarote.
Grandes Playas de Corralejo — zwölf Kilometer weisser Sand, Dünen unter Naturschutz, türkisblaues Wasser — einer der schönsten Strände Europas. Kitesurfer, Familien, Wanderer: hier ist für jeden Platz.
Playas de Corralejo Stadt — die städtischen Strände direkt beim Hafen und der Promenade — kleiner, belebter, mit direktem Zugang zu Bars und Restaurants. Perfekt für einen Bademorgen mit Frühstück danach.
Popcorn Beach – Playa del Bajo de la Burra — der Geheimtipp zwischen Corralejo und dem Naturpark — benannt nach den weissen Schaumflocken die der Wind über den Strand treibt. Weniger bekannt, weniger Menschen, genauso schöner Sand.
Isla de Lobos — die kleine Schwester
Einen Kilometer vor Corralejo liegt die Isla de Lobos — eine winzige unbewohnte Insel, die per Fähre in zwanzig Minuten erreichbar ist. Kein Hotel, kein Supermarkt, kein Auto. Nur Wege, Natur, Vogelschutzgebiet und eine Handvoll Strände. Der bekannteste: die Playa de la Concha auf der dem Festland zugewandten Seite — geschütztes, flaches, kristallklares Wasser. Ein Ort für alle die einen Tag komplett abschalten wollen.
Playa de la Concha – Isla de Lobos — geschützte Bucht auf der kleinen Nachbarinsel — flaches klares Wasser, kein Trubel, Wildnis pur. Tagestrip ab Corralejo, Fähre 20 Minuten.
El Cotillo — Lagunen, Leuchtturm und Westküste
El Cotillo liegt an der Nordwestküste der Insel — ruhiger als Corralejo, authentischer, mit einem alten Fischerhafen der noch heute so aussieht wie vor vierzig Jahren. Das Dorf hat sich den Tourismus nicht ganz verschrieben: hier gibt es noch Einheimische die jeden Morgen ihre Boote rüsten, Restaurants die seit Jahrzehnten den gleichen Besitzer haben, und Strassen die kein Reisebus befährt.
Nördlich des Dorfes öffnet sich eine Kette von Lagunen entlang der felsigen Küste — natürliche Felsenbecken und seichte Buchten, die durch Lavariegel vom offenen Meer getrennt werden. Das Wasser darin ist ruhig, warm und von einem Türkisblau das südlichen Stränden in nichts nachsteht. Südlich des Dorfes das Gegenteil: der wilde, offene Playa del Castillo mit dem Castillo de Tostón als markanter Silhouette, zugelaufen von Surfern die den Atlantikswell suchen.
Playa del Castillo – El Cotillo — der Surfstrand südlich des Dorfes — offener Atlantikswell, alter Wehrturm als Kulisse, legendäre Sonnenuntergänge. Schwimmen nur bei sehr ruhiger See.
Playa de la Concha – El Cotillo — die grosse geschützte Lagune nördlich des Dorfes — ideal zum Baden, Schnorcheln und Entspannen, auch für Kinder. Ruhigstes Wasser der gesamten Nordküste.
Playa de los Charcos – El Cotillo — die nördlichste der Lagunen — kleiner, wilder, mit Felsbecken und Gezeitentümpeln. Beliebter Schnorchel-Spot, Unterwasserleben zwischen den Felsen.
Die wilde Westküste
Zwischen El Cotillo und dem Isthmus La Pared erstreckt sich die wildeste Küste des Nordens — kaum Strassen, kaum Menschen, offener Atlantik. Wer hier einen Strand sucht, muss ihn sich verdienen: Schotterpiste, Fussmarsch, manchmal beides.
Playa de Junquillo – Westküste — einsamer Wildstrand zwischen El Cotillo und dem Inselinneren — Schotterpiste, kein Service, starke Brandung. Für alle die wirklich allein sein wollen.
Playa de la Mujer (Playa Esmeralda) — verstecktes Juwel nördlich von Los Molinos — benannt nach einem Felsen in Frauensilhouette, mit Gezeitenbecken die bei Ebbe smaragdgrün schimmern. Einer der schönsten Sonnenuntergangs-Spots des Nordens.
Playa de Jarubio (Playa de Jarugo) — der Locals-Only-Geheimtipp zwischen Tindaya und Los Molinos — feiner Sand, Klippenschutz vor dem Wind, fast immer leer. Zu Fuss ab Los Molinos oder per Schotterpiste ab Tindaya erreichbar.
Wie man den Norden erkundet
Der Norden ist kompakter als der Süden — von Corralejo nach El Cotillo sind es nur dreissig Kilometer. Wer morgens früh bei den Grandes Playas anfängt und nachmittags in El Cotillo zum Sonnenuntergang endet, hat die Highlights in einem Tag erlebt. Wer tiefer gehen will: einen Tag für Corralejo und Lobos, einen für El Cotillo und die Lagunen — und irgendwann einmal den ganzen Weg zwischen beiden Orten am Strand entlang.
Im Norden weht der Wind stärker und beständiger als im Süden. Morgens ist er am schwächsten, nachmittags oft am stärksten. Wer am Morgen schwimmt und am Nachmittag wandert, ist gut beraten.
Insider Fuerteventura · Stand Mai 2026
Warum InsiderFuerteventura?
Weil es einen Unterschied macht ob jemand zwei Wochen Urlaub auf Fuerteventura hatte — oder seit 30 Jahren dort lebt.
Wir kennen die Strände die kein Reiseführer erwähnt. Die Restaurants wo die Einheimischen essen. Die Spots die nur funktionieren wenn man weiß wann die Flut kommt. Die Abkürzungen, die Geheimtipps, die Fehler die man als Urlauber macht wenn man die Insel nicht kennt.
InsiderFuerteventura ist kein Reiseblog. Es ist das was wir unseren Gästen erzählen würden wenn wir Zeit hätten — jetzt aufgeschrieben.
Interaktive Inselkarte
Inside Fuerteventura — Insider Karte
Mehr als Urlaub
Mehr als Urlaub
Fuerteventura ist eine Insel die man nicht vergisst. Viele die einmal kommen, kommen wieder. Manche bleiben.
Ob du zum ersten Mal ankommst und wissen willst wie der Flughafen funktioniert, wo du den besten Mietwagen bekommst und was du die erste Woche nicht verpassen solltest — oder ob du überlegst ob diese Insel vielleicht mehr für dich sein könnte als zwei Wochen im Jahr: InsiderFuerteventura begleitet dich.
„Aktuelles aus dem Insider-Leben — Tipps, Geschichten, Hintergründe direkt von der Insel.“
„Was ist gerade los auf Fuerteventura — Events, Empfehlungen, Neuigkeiten.“
Latest from the Blog
Fuerteventura im Sommer
Fuerteventura im Sommer — das klingt für viele nach Gluthitze, Sonnenstich und heissem Asphalt. Wer so denkt, verwechselt […]
Kanarische Küche
Fuerteventura ist nicht als Kulinarik-Destination bekannt. Das ist ein Fehler. Die Insel hat eine eigene, bodenständige Küche die […]
Fuerteventura bei Sonnenaufgang
Fuerteventura bei Sonnenaufgang — die schönsten Momente des Tages Es gibt zwei Arten von Urlaubern auf Fuerteventura. Die […]