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Popcorn Beach (Playa del Bajo de la Burra)

Popcornstrand 01 by Insider Fuerteventura

Nordküste Fuerteventura · Zwischen Corralejo & Majanicho

Popcorn Beach — Playa del Bajo de la Burra

Kein Sand, kein Kiesel — stattdessen hunderttausende kleine weiße Kugeln die aussehen wie frisch gemachtes Popcorn.

Was hier auf den ersten Blick wie eine Laune der Natur aussieht hat einen wissenschaftlichen Namen: Rhodolithen — kalkhaltige Algen die im Meer wachsen, absterben, an der Oberfläche bleichen und durch die Brandung rund geschliffen an den Strand gespült werden. Das Ergebnis: ein Strand der so nicht vorhergesehen war und der jedem der ihn zum ersten Mal sieht ein Lächeln ins Gesicht zaubert.

Popcorn Beach Playa del Bajo de la Burra Norden by InsiderFuerteventura

Der Strand

Ca. 500 Meter lang, ca. 10 Meter breit — keine große Fläche, aber der Eindruck ist gewaltig. Schwarze Vulkanfelsen rahmen die weiße Popcorn-Schicht ein, dahinter der tiefblaue Atlantik. Der Kontrast ist fotogen wie kaum ein anderer Strand der Insel. Kein Wunder dass der Strand durch Social Media weltberühmt wurde — #popcornbeach.

Baden ist hier nicht empfehlenswert. Das Wasser ist felsig, die Brandung teils kräftig, Strömungen möglich. Der Popcorn Beach ist ein Schauspot, kein Badestrand. Dafür: entlang der Küste laufen, Fotos machen, die Ruhe genießen. Kaum Menschen im Vergleich zu den Dünen — oft hat man das Spektakel fast für sich.

Popcornstrand 01 by Insider Fuerteventura

Zugang

Ca. 7 km westlich von Corralejo Richtung El Cotillo und Majanicho. Mit dem Auto ca. 10–15 Minuten — die letzten Meter über eine unbefestigte Küstenpiste. Mietwagen vorher prüfen — viele Verträge schließen Schotterpisten aus.

Zu Fuß von Corralejo: ca. 1 Stunde entlang der Küste — landschaftlich wunderschön, aber Wasser und gutes Schuhwerk mitnehmen.

Kein Bus, kein Shuttleservice, kein Parkplatzwächter. Einfach hinfahren — und am besten früh morgens oder zum Sonnenuntergang.

Praktisches

Keine Infrastruktur — keine Bar, keine Dusche, keine Toilette. Wasser mitnehmen, Schuhe anziehen (die Steine sind uneben), Sonnenschutz. Wind ist hier fast immer — was die Wellen dramatischer macht und die Fotos spektakulärer.

Und bitte: keine Rhodolithen einpacken. Täglich werden geschätzte zehn Kilogramm abtransportiert — das ist verboten und macht den Strand kaputt. Klingt dramatisch, ist aber so und steht unter drakonischer Strafe.

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