12 Geheimtipps im Norden Fuerteventura by Local Insider
12 Geheimtipps im Norden Fuerteventuras ausführliche Insider Spots by Locals
Der Norden Fuerteventuras ist vielseitiger als er auf den ersten Blick wirkt. Klar — die Dünen von Corralejo und der Faro de El Cotillo kennt jeder. Aber wer tiefer schaut, findet den heiligen Kultberg der Ureinwohner, einen perfekt erhaltenen Vulkankrater mit Berberhörnchen am Rand, einen Colonialpalast aus dem 17. Jahrhundert und eine Westküste mit Naturpools die kaum jemand kennt. Zwölf Geheimtipps Fuerteventuras — von Lobos bis Aguas Verdes.
Corralejo & Isla de Lobos — mehr als Dünen
Direkt vor Corralejo liegt die unbewohnte Schwesterinsel Isla de Lobos — Naturschutzgebiet, autofrei, 15 Minuten per Wassertaxi entfernt. Wer den kleinen Vulkankrater Montaña de la Caldera in 30 Minuten besteigt, sieht beide Inseln auf einmal. Direkt an der Küste bei Corralejo: zwölf Kilometer Wanderdünen, eine Sahara-Landschaft die sich ständig mit dem Wind verschiebt — kein Hotel, kein Kiosk, nur Sand, Wind und Meer.
Isla de Lobos — Naturschutzgebiet, Playa de la Concha zum Schnorcheln, Vulkankrater-Besteigung in 30 Minuten.
Grandes Playas & Dünen Corralejo — zwölf Kilometer weisser Sand, dahinter Wanderdünen unter Naturschutz, eines der eindrücklichsten Naturwunder der Kanaren.
Popcorn Beach (Playa del Bajo de la Burra) — kein Sand, sondern weisse Rhodolithen die wie Popcorn aussehen. Mitnehmen ist streng verboten.
El Cotillo — Lagunen und Leuchtturm
El Cotillo ist die ruhigere Seite des Nordens — alter Fischerhafen, Westküste, und nördlich des Dorfes eine Kette von Lagunen die durch Lavariegel vom offenen Atlantik geschützt werden. Bei Ebbe verwandeln sich die Felsenbecken in glasklare Naturpools, ideal für Familien und alle die Stille suchen.
Playa de Los Charcos — bei Ebbe verwandeln sich die Felsenbecken am Fuss des Leuchtturms in flache, glasklare Naturpools. Unberührt, fast immer leer.
Lagunas del Charco — die berühmte Playa de la Concha: hufeisenförmig, puderweisser Sand, spiegelglattes türkisfarbenes Wasser. Ideal für Familien und Schnorchler.
Faro de Tostón — der rot-weiss gestreifte Leuchtturm ca. 4 km nördlich von El Cotillo, kleines Fischereimuseum, ein echtes Walskelett vor dem Eingang. Nachts einer der dunkelsten Sternenhimmel der Insel.
Das Inselinnere — Vulkane, Märkte und ein heiliger Berg
Hinter der Küste beginnt eine andere Welt: ein perfekt erhaltener Vulkankrater, ein entspanntes Dorf mit Samstagsmarkt, ein Colonialpalast aus dem 17. Jahrhundert und der heilige Berg der Ureinwohner Fuerteventuras — alle innerhalb weniger Kilometer voneinander entfernt.
Calderón Hondo bei Lajares — 70 Meter tiefer, kreisrunder Krater in Schwefelgelb, Rot und Schwarz, Aussichtsplattform direkt über dem Abgrund. Auf dem Weg: Berberhörnchen, ungesalzene Nüsse mitbringen.
Lajares — Samstagsmarkt & Windmühlen — samstags verwandelt sich der Dorfplatz in einen Kunsthandwerksmarkt mit Livemusik, dahinter zwei historische Windmühlen für das Foto im Abendlicht.
La Oliva — Casa de los Coroneles — das längste historische Gebäude der Kanaren, ein Colonialpalast aus dem 17. Jahrhundert mit prunkvollen Holzbalkonen. Über 150 Jahre lang das Machtzentrum des Nordens.
Mirador de Vallebrón — einer der unbekanntesten Aussichtspunkte des Nordens, Blick über die Ebene von La Oliva bis zur Montaña de Tindaya. Perfekte Kombination mit der Tindaya-Wanderung.
Montaña de Tindaya — der heilige Berg der Ureinwohner, ein 400 Meter hoher Trachyt-Solitär mit über 300 Petroglyphen auf dem Gipfel. Rundwanderung um den Fuss: ca. 4 km, 1,5 Stunden.
Aguas Verdes — die wilde Westküste
An der Westküste nördlich von Ajuy erstrecken sich über sechs Kilometer Lavaklippen mit natürlichen Felsenbecken. Bei Ebbe füllen sie sich mit smaragdgrün schimmerndem Meerwasser — kein Kiosk, keine Infrastruktur, dafür absolute Ursprünglichkeit.
Aguas Verdes — Naturpools — sechs Kilometer Lavaklippen mit Felsenbecken, nur bei Ebbe zugänglich, festes Schuhwerk Pflicht.
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