Geheimtipps Fuerteventura abseits der Touristenorte

Geheimtipps Fuerteventura abseits der Touristenorte unsere liebsten Spots

Wer auf Fuerteventura Geheimtipps abseits der Touristenorte sucht, muss nur eines tun: die Hauptstraße verlassen. Die meisten Urlauber bleiben in Corralejo, Costa Calma oder Jandía — und genau ein paar Kilometer dahinter beginnt die Insel, die wir seit über dreißig Jahren kennen und lieben. Vulkankrater, Naturpools die nur bei Ebbe auftauchen, Bergpässe mit Käseverkauf, Fischerdörfer am Ende der Welt. Wir haben unsere persönlichen Lieblingsspots zusammengestellt — sortiert nach den drei Ecken, in denen die meisten von euch wohnen.

Rund um Corralejo wenn man den Dünen den Rücken kehrt

Corralejo ist laut, lebendig und voll — und keine zehn Minuten davon entfernt wird es plötzlich still. Diese fünf Spots erreichst du alle in unter einer halben Stunde vom Ort aus.

Die unbewohnte Schwesterinsel, 15 Minuten per Wassertaxi ab dem Hafen Corralejo. Keine Autos, türkisfarbenes Wasser an der Playa de la Concha, ein kleiner Vulkankrater den man in 30 Minuten besteigt. Wer früh fährt, hat die Insel fast für sich. Voranmeldung im Naturschutzgebiet erforderlich.

Isla de Lobos →

Zwölf Kilometer Wanderdünen direkt an der FV-1, 10 Minuten südlich vom Ort. Mehrere Parkbuchten entlang der Straße. Am schönsten kurz vor Sonnenuntergang, wenn das Licht den Sand golden färbt.

Dünen von Corralejo →

Kein Sand, sondern fossile Kalkalgen die aussehen wie Popcorn. Etwa 15 Minuten über eine Schotterpiste nördlich des Ortes. Wichtig: Mitnehmen ist streng verboten und wird kontrolliert.

Popcorn Beach →

Ein 70 Meter tiefer, kreisrunder Vulkankrater. Wanderung ab Lajares, leicht, ca. 1,5 Stunden hin und zurück. Oben warten Berberhörnchen bitte nicht füttern, es ist eine invarsive Art die die natürliche Fauna bedroht.

Calderón Hondo bei Lajares →

Am nördlichen Zipfel bei El Cotillo: bei Ebbe verwandeln sich die Felsenbecken in glasklare Naturpools. Gezeitenkalender checken — bei Flut verschwinden sie.

Naturpools am Faro de Tostón →

Die Inselmitte — das alte Fuerteventura das kaum jemand sieht

Die Mitte überspringen die meisten — und verpassen damit das ursprünglichste Stück Insel. Wer von Corralejo kommt, fährt in rund 40 Minuten über die Bergpässe bis nach Betancuria.

Auf 669 Metern von César Manrique entworfen, mit dem besten 360-Grad-Panorama der Insel. Davor unser Insider-Tipp: an der Granja la Villa gibt es frischen Queso Majorero direkt ab Hof.

Mirador de Morro Velosa →

logo_granja_la_villa Geheimtipp Betancuria by InsiderFuerteventura

Granja la Villa

Queso Marojero

  

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Über 400 Jahre lang Hauptstadt der Kanaren, heute komplett unter Denkmalschutz. Kommt vor 11 oder nach 15:30 Uhr, dann gehört euch der schönste Kirchplatz der Insel fast allein.

Betancuria →

Die Königswanderung des Inselinneren ab Vega de Río Palmas. 4,5 km, rund 2 Stunden, mittelschwer, endet an einem gewaltigen natürlichen Felsentor. Feste Schuhe sind Pflicht.

Barranco de las Peñitas →

Die einzigen aktiven Salinen der Insel, südlich von Caleta de Fuste an der Ostküste. Museum zur Salzgewinnung, ein riesiges Walskelett direkt am Wasser. Kostenloser Eintritt.

Salinas del Carmen →

Sieben restaurierte Bauernhäuser mit echten Kunsthandwerkern bei der Arbeit, dazu frisches Anisbrot aus dem Holzofen. Eines der authentischsten Museen der Kanaren.

Ecomuseo La Alcogida (Tefía) →

Rund um Costa Calma und Jandía der wilde Süden

Hier sind wir zuhause, und hier liegen die spektakulärsten Geheimtipps der Insel. Wichtig vorab: Die meisten Mietwagen-Versicherungen erlöschen auf den Schotterpisten Richtung Cofete — das Kleingedruckte unbedingt vorher prüfen.

Direkt vor Costa Calma. Bei Flut ein türkisfarbener Meerwassersee, bei Ebbe ein endloser Sandspaziergang. Weltcup-Spot für Wind- und Kitesurfer.

Sotavento-Lagune an der Playa de la Barca →

Eine Holzbank an der Klippenkante der FV-2, mit dem berühmtesten Blick auf die Sotavento-Lagune von oben. Einer der meistfotografierten Orte der Insel.

Mirador del Salmo →

Über die Schotterpiste ab Morro Jable. 14 Kilometer menschenleerer Wildstrand, dahinter das Jandía-Massiv, am Hang die geheimnisumwitterte Villa Winter. Kein Baden — starke Strömung.

Mirador & Playa de Cofete →

Ein 50 Meter hoher Felskoloss am Nordende des Cofete-Strandes, mit Naturlagune zu seinen Füßen. Nur bei Ebbe erreichbar — Timing einplanen.

Roque del Moro →

Hier sind wir zuhause, und hier liegen die spektakulärsten Geheimtipps der Insel. Wichtig vorab: Die meisten Mietwagen-Versicherungen erlöschen auf den Schotterpisten Richtung Cofete — das Kleingedruckte unbedingt vorher prüfen.

Der älteste Leuchtturm der Halbinsel am Ende der Schotterpiste, daneben das winzige Fischerdorf El Puertito mit sensationell frischem Fisch.

Faro de Punta de Jandía & El Puertito →

Eine winzige Höhlenbucht südlich von Cofete, über eine steile Holztreppe erreichbar. Nur bei Ebbe zugänglich — bei Flut steigt das Wasser bis zur Klippe.

Playa de los Ojos →

Wer ein ausdefallenes Schmuckstück oder Andenken sucht das kein Massenprodukt ist: Besucht uns in unserem Store an der Costa Calma – im CC El Palmeral wir fertigen seit 1997 Edelsteinschmuck als Unikate jedes Stück von Hand mit dem Spirit & den Vibes der insel.

1STone Art & Design, Costa Calma →

Unser Rat zum Schluss

Man muss nicht alles an einem Tag sehen. Such dir pro Inselecke einen oder zwei Spots aus, plan die Gezeiten ein (bei Naturpools und Höhlenstränden entscheidend), nimm genug Wasser mit und fahr die Schotterpisten langsam. Die schönsten Momente auf Fuerteventura passieren ohnehin dort, wo gerade niemand sonst ist.

Unsere komplette Übersicht mit allen Spots in Norden, Mitte und Süden — mit Anfahrt, Gezeiten-Tipps und allem was ihr wissen müsst.

Alle 39 Geheimtipps Fuerteventura im Detail →