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Playa de Jandia

Salzwiesen & Appartments, Hotels Jandia Morro Jable by InsiderFuerteventura

Playa de Jandía

Südostküste Fuerteventura · Halbinsel Jandía · Zwischen Butihondo und Morro Jable · Gemeinde Pájara

Kilometerlanger feiner Sand, weitläufig, offen — und direkt angrenzend an eines der wertvollsten Naturschutzgebiete der Kanaren.

Die Playa de Jandía ist der Hauptstrand der Hotelzone Jandía — ein ca. 4 bis 6 Kilometer langer, sehr breiter, flacher Sandstrand an der Ostküste der Halbinsel Jandía. Feiner heller Sand, kaum Felsen, gleichmässige Küstenlinie, flach abfallendes Wasser. Breiter, offener und weitläufiger als die meisten Strände der Insel — weniger dramatisch als Esquinzo weiter nördlich, dafür von einer Dimension, die man erst versteht wenn man ihn abläuft.

Ein Hinweis zum Namen: Wer online sucht, stösst manchmal auf „Playa de las Gaviotas“ — das ist kein offizieller Strandname, sondern ein Marketingbegriff des Iberostar Hotels für seinen Strandabschnitt. Geografisch ist es ein Teil der Playa de Jandía. Ein durchgehender Strand, von Hotelketten für ihre eigenen Zwecke in Abschnitte unterteilt.

Das Biosphärenreservat

Was diesen Strand von fast allen anderen unterscheidet, liegt nicht im Sand selbst — sondern direkt dahinter. Die Salzwiesen des Saladar de Jandía grenzen unmittelbar an den Strand und gehören zum UNESCO Biosphärenreservat Fuerteventura. Ein Küsten-Salzmoor, das auf den Kanaren extrem selten ist — 115,6 Hektar, ökologisch hochempfindlich, Lebensraum für salzresistente Pflanzen (Halophyten), Zugvögel, Reptilien und Mikroökosysteme, die anderswo längst verschwunden sind. Das Saladar ist das einzige Feuchtgebiet der Kanaren, das im internationalen Ramsar-Übereinkommen gelistet ist — eine Auszeichnung auf Augenhöhe mit dem Nationalpark Doñana.

Holzstege und abgegrenzte Bereiche schützen das Saladar — Betreten ist teilweise verboten und wird kontrolliert. Wege respektieren: die Salzwiesen erholen sich bei Störungen nur sehr langsam.

Morro Jable Jandia Weg zum Strand Playa de Jandia by InsiderFuerteventura

Der Faro del Matorral

Der weisse Leuchtturm mitten am Strand ist das unverwechselbare Wahrzeichen von Jandía. Der Faro del Matorral ist 62 Meter hoch, seit 1996 in Betrieb und warnt Schiffer vor dem flachen Gewässer vor der Südküste. Er teilt den Strand optisch und praktisch in zwei Zonen: nördlich des Leuchtturms ist FKK üblich, südlich in Richtung Morro Jable eher nicht. Direkt an seinem Fuss liegt der Surf-Spot „Cruz Roja“ — bei den richtigen Bedingungen bricht hier eine begehrte Welle.

Die vier Zonen des Strandes

Gaviotas-Zone im Norden: geprägt durch die Iberostar-Hotelanlagen. Organisierter Hotelstrand, Liegen, Sonnenschirme, sauber, komfortabel. Wind leicht abgeschwächt durch die Bebauung. Gut zum Baden, leichter Zugang. Komfortabel, aber wenig ursprünglich.

Mittelabschnitt: der am meisten unterschätzte Teil. Extrem viel Platz, kaum Menschen, keine Infrastruktur. Hier ist der eigentliche Strand — offen, weit, wenig Trubel. Wind am stärksten, da keine Abschirmung. Seitliche Strömungen möglich, Wellen bauen sich weiter draussen auf. Ideal für lange Strandspaziergänge, Fotos, das echte Jandía-Gefühl.

Saladar-Übergangszone: der südliche Teil, wo Strand und Biosphärenreservat aufeinandertreffen. Wilder wirkend, aber gleichzeitig am stärksten geschützt. Manchmal klareres Wasser bei wenig Wind. Wege beachten, nicht ins Saladar laufen.

Matorral / Morro Jable im Süden: breiter Strand plus Promenade, Cafés, Duschen, Infrastruktur. Wind durch Bebauung gebremst, Wasser meist am ruhigsten. Bester Abschnitt für entspanntes Baden. Hinter dem Strand: 4 km lange Sportpromenade mit Radweg, Laufbahn und Zugang zum alten Ortskern von Morro Jable mit Fischrestaurants und lokalem Leben.

Beste Tageszeiten

Morgens 8 bis 11 Uhr: wenig Wind, glatteres Wasser — beste Zeit zum Schwimmen und für Fotos. Mittags nimmt der Wind zu, das Wasser wird bewegter. Nachmittags ab 15 Uhr oft stärkster Wind, dafür schönstes Licht für lange Strandspaziergänge. Nie zu weit rausschwimmen bei Wind, immer auf die Flaggen achten.

Anfahrt

Beste Option: Im Süden bei Matorral/Morro Jable parken — grosse kostenlose Parkplätze direkt am Strand, beste Infrastruktur

FV-2: Ausfahrt Morro Jable/Jandía folgen, dann Richtung Strand/Matorral ausgeschildert

Norden (Gaviotas): Zufahrt über Butihondo/Iberostar-Bereich — Parkplätze begrenzt und teils hoteleigen

Mittelabschnitt: Kaum offizielle Stellflächen — besser im Süden parken und nach Norden laufen

Praktisches

Strandlänge: Ca. 4–6 km gesamt

Sand / Wasser: Feiner heller Sand, flach abfallend, klar — Blaue Flagge

Rettungsschwimmer: Norden (Gaviotas) und Süden (Matorral) ja · Mittelabschnitt kaum · Flaggen beachten

Liegen / Schirme: Im Norden (Hotelbereich) und Süden gegen Gebühr

Duschen / WC: Bei Morro Jable und vereinzelt an Strandzugängen · Mitte: keine

FKK: Nördlich des Leuchtturms üblich · südlich davon eher nicht

Surf-Spot: Cruz Roja direkt am Fuss des Leuchtturms

Biosphärenreservat: Saladar de Jandía hinter dem Strand · UNESCO / Ramsar · Wege respektieren · kein Betreten

Notruf: 112

Insider Fuerteventura · Stand Mai 2026

Für Familien

Matas Blancas ist auch für Nicht-Surfer interessant — die windgeschützten Chill-Bereiche direkt am Wasser sind ideal für Familien die mitreisen aber nicht selbst surfen. Während eine Person surft sitzt die andere entspannt im Schatten. Kinder werden im Center separat betreut und mit angepasstem Material unterrichtet.

Anreise aus den Urlaubsorten

Ab Costa Calma: 3 Minuten mit dem Auto, kostenloser Transfer durch das Center. Abfahrt 64 der FV-2, im Kreisverkehr Richtung Osten, die Schotterpiste hinunter — am besten den langen Bogen nach links nehmen, ca. 300 Meter. Ohne Geländewagen langsam fahren und schauen. Notfalls zu Fuß — machbar. Ab Morro Jable, Jandía, Esquinzo, La Pared: kostenloser Shuttle buchbar, alle innerhalb von 25 Minuten erreichbar. Ab Tarajalejo: ebenfalls im Shuttle-Radius.

Nach dem Sport — Essen & Umgebung

Wer nach dem Surfen Hunger auf frischen Fisch hat: das Restaurante La Falua in La Lajita liegt nur 5 Kilometer entfernt — einfache traditionelle Küche direkt am Strand, Einheimische lieben es, faire Preise. Für Costa Calma selbst: alle Empfehlungen auf unserer Costa Calma Ortsseite.

Praktisches

Lage: Abfahrt 64 FV-2, Richtung Osten · ca. 3 Min. ab Costa Calma Parken: Direkt am Strand, kostenlos · Schotterpiste die letzten 300 m Kitesurfen: Ausdrücklich erlaubt — am Costa Calma Hauptstrand verboten Center: Matas Bay · Kurse, Verleih, Sicherheit · matasbay.com Transfer: Kostenlos ab Costa Calma, Morro Jable, Jandía, Esquinzo, La Pared, Tarajalejo Öffnungszeiten: 10:00–18:00 Uhr · im Winter angepasst Beste Saison: Mai bis September · 70–85% der Tage über 4 Beaufort Baden: Nicht empfohlen — reiner Wassersportspot Notruf: 112

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Peatonal Cuba No.2

35627 Costa Calma

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