17 Geheimtipps im Süden Fuerteventuras Insider Tipps von Locals
Die 17 besten Geheimtipps im Süden Fuerteventuras ausführliche Insider Spots by Locals
Der Süden ist das Herzstück Fuerteventuras — und gleichzeitig das Wildeste. Hier liegen die spektakulärsten Spots der ganzen Insel: Cofete und die Villa Winter, der Roque del Moro der aus dem Atlantik ragt, der älteste Leuchtturm am Ende der Schotterpiste, dazu Höhlen, Sternenhimmel und die berühmte Sotavento-Lagune. Wir nehmen euch mit zu unseren siebzehn liebsten Geheimtipps im Süden — von der Westküste bei Ajuy bis ans äußerste Ende der Halbinsel Jandía.
Pájara und die Westküste Höhlen, Sterne und ein rätselhaftes Kirchenportal
Westlich von Costa Calma beginnt das ursprüngliche Fuerteventura: ein Fischerort mit gewaltigen Meereshöhlen, eine Dorfkirche mit aztekisch anmutenden Steinreliefs und der erste offizielle Sternenbeobachtungspunkt der Insel.
Vom schwarzen Vulkanstrand Playa de los Muertos führt ein Klippenweg zu zwei riesigen Meereshöhlen — eine reicht über 600 Meter in den Fels. Die Gesteine hier sind älter als die Insel selbst. Taschenlampe mitbringen, nicht bei starkem Wellengang hinabsteigen.
Eine schlichte Dorfkirche, deren Portal die Historiker bis heute beschäftigt: Schlangen, indianische Gesichter, Federschmuck — Steinmetzarbeiten aus dem frühen 18. Jahrhundert, die auf den Kanaren ihresgleichen suchen. Eintritt frei.
Der erste offizielle Sternenbeobachtungs-Aussichtspunkt der Insel an der FV-605. Tagsüber 360-Grad-Vulkanpanorama, nachts einer der dunkelsten Himmel der Kanaren — kein Licht, kein Lärm, nur Sterne.
La Pared und Costa Calma Surfküste, Lagune und Edelsteine
Rund um Costa Calma liegt der lebendige Teil des Südens: die wilde Surfküste von La Pared, die weltberühmte Sotavento-Lagune und der spektakulärste Blick darauf von oben.
Zwei gegensätzliche Strände unter riesigen Sandsteinklippen, das Surf-Mekka des Südens. Dazu Reste der alten Steinmauer, die die Insel einst in zwei Königreiche teilte. Einer der schönsten Sonnenuntergangsorte der Insel.
Der Herzschlag des Südens. Bei Flut ein türkisfarbener Meerwassersee, bei Ebbe ein endloser Sandspaziergang. René Egli und ION Club direkt an der Lagune — hier finden die Windsurf-Weltcups statt.
Eine Holzbank an der Klippenkante der FV-2, mit dem berühmtesten Blick auf die Sotavento-Lagune von oben. Einer der meistfotografierten Orte der gesamten Insel.
Seit 1997 die einzige Edelsteinmanufaktur Fuerteventuras: handgefertigte Unikate aus dem Atelier an der Costa Calma, zu finden im Store im CC El Palmeral, Local 8. Kein Massenprodukt, kein Import — jedes Stück von Hand gearbeitet.
Die Ostküste ein Leuchtturm über dem Atlantik und Europas größter Kaktusgarten
An der Ostküste zwischen Las Playitas und La Lajita warten zwei sehr unterschiedliche Highlights: der dramatischste Leuchtturm der Insel auf einer Klippe und der größte Tierpark der Kanaren.
Jandía und Cofete der wilde Süden am Ende der Welt
Hier liegt das große Abenteuer: die Halbinsel Jandía mit dem höchsten Berg der Insel, dem menschenleeren Wildstrand von Cofete und den Spots am Ende der Schotterpiste. Wichtig vorab: Die meisten Mietwagen-Versicherungen erlöschen auf unbefestigten Straßen — das Kleingedruckte vorher prüfen.
Der versteckteste Aussichtspunkt des Südens. Über eine Schotterpiste und zu Fuß auf den Grat — dann öffnet sich der Blick schlagartig auf 13 Kilometer Cofete-Strand tief unten und beide Küstenseiten gleichzeitig.
Der 60 Meter hohe weiße Leuchtturm inmitten der geschützten Salzwiesen des Saladar de Jandía. Bei bestimmten Gezeiten vom Meer überschwemmt, voller Salzpflanzen und Zugvögel. Von der Promenade aus wunderschön.
Der höchste Berg Fuerteventuras mit 812 Metern. Wanderstart beim Golfplatz in Jandía, 13 km hin und zurück, 4 bis 6 Stunden, kein Schatten. Oben: senkrecht abfallende Gipfelkante über Cofete. Frühstart und viel Wasser Pflicht.
Der Aussichtsplatz an der Kirche über der Altstadt von Morro Jable, mit der Bronzestatue der drei Fischer. Tief unten der Hafen mit glasklarem Wasser, in dem riesige Stachelrochen gleiten.
Der Passübergang auf der Schotterpiste: plötzlich öffnet sich die Landschaft und 14 Kilometer Wildstrand liegen tief unten, dahinter die Villa Winter. Kein Baden — starke Strömung — aber einer der eindrücklichsten Strandspaziergänge Europas.
Ein 50 Meter hoher Felskoloss, der aus dem Ozean am Nordende des Cofete-Strandes ragt, mit einem natürlichen Gezeitenpool zu seinen Füßen. Eines der fotogensten Motive der Kanaren — nur bei Ebbe erreichbar.
Der älteste Leuchtturm der Halbinsel, 1864 erbaut, am Ende der Schotterpiste an der Südwestspitze. Daneben das winzige Fischerdorf El Puertito mit sensationell frischem Fisch und dem Gefühl, am letzten Punkt der Welt zu stehen.
Eine winzige versteckte Bucht südlich von Cofete, über eine steile Holztreppe erreichbar. Bei Ebbe: Sandstrand und Meereshöhlen im ockerfarbenen Sandstein. Bei Flut steigt das Wasser bis zur Klippe — Timing ist alles.
Alle 17 Geheimtipps des Südens auf einen Blick
Der Süden lässt sich nicht an einem Tag erfahren. Cofete, Roque del Moro, der Leuchtturm und Playa de los Ojos sind das große Tagesabenteuer über die Schotterpiste — am besten alle vier zusammen. Pájara, Ajuy und Sicasumbre bilden eine Westküsten-Runde, Costa Calma und La Pared eine entspannte Halbtagestour.
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