Playa de Mal Nombre
Südostküste Fuerteventura · Halbinsel Jandía · Gemeinde Pájara
Schlechter Name, guter Strand — einer der ruhigsten und schönsten Abschnitte der langen Jandía-Küste.
Die Playa de Mal Nombre liegt an der Südostküste der Halbinsel Jandía, zwischen Costa Calma im Norden und Esquinzo/Morro Jable im Süden — direkt an der FV-2, Ausfahrt 77. Der Strand ist Teil des insgesamt rund 21 Kilometer langen Jandía-Küstenstreifens, liegt aber abseits der grossen Hotelbereiche und ist selbst vielen Fuerteventura-Stammgästen kaum bekannt.
Der Name klingt nicht einladend — Mal Nombre bedeutet schlechter Name — doch niemand weiss mehr genau, woher er stammt. Was man weiss: Dieser Strandabschnitt ist seit Jahrzehnten ein stiller Geheimtipp für alle, die den langen Jandía-Strand ohne Gedränge erleben wollen. Kein Hotel direkt am Strand, kein Rettungsschwimmer-Trubel, keine Liegestuhlleihe — dafür feiner weisser Sand, türkisblaues Wasser und eine Handvoll charakteristischer Steinburgen, die dem Hang ein unverwechselbares Gesicht geben.
Der Strand
Playa de Mal Nombre ist Teil des insgesamt rund 21 Kilometer langen Jandía-Strandes, der sich von Costa Calma bis Morro Jable erstreckt. Der Abschnitt bei Mal Nombre misst ca. 1,2 Kilometer und fällt flach ins Meer ab — gut für Familien mit Kindern, die ruhiges Wasser suchen. Das Wasser ist klar, der Sand fein und hell. Gelegentlich bilden sich bei Ebbe kleine Lagunen auf dem Strand — ideale Badestellen für Kinder.
Wie überall auf diesem Küstenstreifen: Der Passatwind weht — nachmittags spürbarer als am Morgen. Frühaufsteher haben die besten Bedingungen.
Die Steinburgen
Das unverwechselbare Merkmal von Mal Nombre sind die kleinen Steinburgen, die Besucher über Jahrzehnte in den Hang gebaut haben — windgeschützte Liegeplätze aus schwarzen Vulkansteinen, direkt am Strand. Am Hang gibt es rund zehn solcher Burgen, eine weitere ganz oben auf der Düne. Sie bieten Schutz vor dem Wind und Privatsphäre — ideal für FKK, das hier üblich und ungestört ist. Die Steinburgen sind begehrt: wer eine will, sollte früh am Vormittag da sein.
Lage und Einordnung
Mal Nombre liegt südlich der Lagune von Risco del Paso — wer von hier nach Norden läuft (ca. 15 bis 30 Minuten), erreicht den Lagunenbereich von Playa Barca. Wer nach Süden geht, kommt zur Playa Salvaje und weiter nach Esquinzo — offener Ozean, mehr Welle, weniger Leute. Mal Nombre selbst ist der ruhige Mittelpunkt: geschützt genug zum Baden, wild genug um Abstand vom Tourismus zu spüren.
Ein Strandcafé (Chiringuito) direkt am Parkplatz bietet Getränke und Kleinigkeiten — mehr Infrastruktur gibt es nicht.
Tipp: Mirador del Salmo
Direkt an der Ausfahrt 77, auf der alten Küstenstrasse die vor dem Autobahnausbau die Hauptroute war, liegt der Mirador del Salmo. Von hier aus öffnet sich ein aussergewöhnlicher Blick auf die Jandía-Küste — eine fast pyramidenförmige Sandhalbinsel, die sich ins smaragdgrüne Meer auflöst, dahinter tiefes Atlantikblau. Lohnt sich als kurzer Stopp vor oder nach dem Strand. Wer von hier weiterläuft, kommt über die sogenannte Playa de Salmo — einen ruhigen Übergangsabschnitt zwischen Playa Barca und Mal Nombre, kaum beschildert, fast immer leer.
Anfahrt
Route: FV-2 Ausfahrt Nr. 77 „Mal Nombre“ nehmen
Kreisverkehr: Im Kreisverkehr ebenfalls Ausfahrt „Mal Nombre“ folgen
Zum Strand: Am Hotel der Dunas-Gruppe vorbeifahren, gleich dahinter an der Mauer links abbiegen — die enge asphaltierte Strasse führt direkt zum Parkplatz
Parken: Kostenloser Parkplatz direkt am Strand
Praktisches
Strandlänge: Ca. 1,2 km (Teil des 21 km langen Jandía-Strandes)
Wasser: Flach abfallend, klar, bei Ebbe teils kleine Lagunen
Steinburgen: Ca. 10 am Hang + 1 oben auf der Düne · früh kommen für freie Wahl
Infrastruktur: Chiringuito am Parkplatz · keine Duschen, kein WC, kein Rettungsschwimmer
FKK: Üblich und ungestört
Strömungen: Gelegentlich stärkere Brandung nach Winterstürmen — Vorsicht
Kombination: 15–30 Min. zu Fuss nach Norden: Lagune Risco del Paso · 5–10 Min. nach Süden: Playa Salvaje
Notruf: 112
inside-fuerteventura.com · Stand Mai 2026
Für Familien
Matas Blancas ist auch für Nicht-Surfer interessant — die windgeschützten Chill-Bereiche direkt am Wasser sind ideal für Familien die mitreisen aber nicht selbst surfen. Während eine Person surft sitzt die andere entspannt im Schatten. Kinder werden im Center separat betreut und mit angepasstem Material unterrichtet.
Anreise aus den Urlaubsorten
Ab Costa Calma: 3 Minuten mit dem Auto, kostenloser Transfer durch das Center. Abfahrt 64 der FV-2, im Kreisverkehr Richtung Osten, die Schotterpiste hinunter — am besten den langen Bogen nach links nehmen, ca. 300 Meter. Ohne Geländewagen langsam fahren und schauen. Notfalls zu Fuß — machbar. Ab Morro Jable, Jandía, Esquinzo, La Pared: kostenloser Shuttle buchbar, alle innerhalb von 25 Minuten erreichbar. Ab Tarajalejo: ebenfalls im Shuttle-Radius.
Nach dem Sport — Essen & Umgebung
Wer nach dem Surfen Hunger auf frischen Fisch hat: das Restaurante La Falua in La Lajita liegt nur 5 Kilometer entfernt — einfache traditionelle Küche direkt am Strand, Einheimische lieben es, faire Preise. Für Costa Calma selbst: alle Empfehlungen auf unserer Costa Calma Ortsseite.
Praktisches
Lage: Abfahrt 64 FV-2, Richtung Osten · ca. 3 Min. ab Costa Calma Parken: Direkt am Strand, kostenlos · Schotterpiste die letzten 300 m Kitesurfen: Ausdrücklich erlaubt — am Costa Calma Hauptstrand verboten Center: Matas Bay · Kurse, Verleih, Sicherheit · matasbay.com Transfer: Kostenlos ab Costa Calma, Morro Jable, Jandía, Esquinzo, La Pared, Tarajalejo Öffnungszeiten: 10:00–18:00 Uhr · im Winter angepasst Beste Saison: Mai bis September · 70–85% der Tage über 4 Beaufort Baden: Nicht empfohlen — reiner Wassersportspot Notruf: 112